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30.05.2015

Arbeitsgruppe I

Das „Budget für Arbeit“ aus der Sicht Betroffener

a)    Person

  • weniger „Schutz“
  • Integrationswirkung der Mitarbeiterschaft
  • attraktiver Arbeitsplatz
  • Alternative zur Werkstattbeschäftigung
  • „normale“ Kollegen und vielleicht Freundschaften
  • Kollegen ohne Behinderung
  • Normalität
  • ortsnahes Leben
  • Sozialraum
  • mehr Lebenslust
  • Teilhabe
  • Lohn und Normalität
  • Status als normaler Arbeitnehmer
  • Integration im normalen Arbeitsleben
  • Einstieg auf den normalen Arbeitsmarkt
  • Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Übergang zum 1. Arbeitsmarkt
  • Bessere Chancen der Vermittlung
  • größere Chance auf Wunscharbeit (Kleinbetriebe)
  • echter Lohn
  • normale sinnvolle Arbeit und Lohn
  • Unabhängigkeit von Sozialhilfe
  • im Vergleich zu jetzt: nicht viel (Änderung der Fördermöglichkeiten)
  • Selbstwertgefühl
  • Teilhabe → Selbstwertgefühl
  • größeres Selbstwertgefühl
  • gesteigerte Wertschätzung
  • Anerkennung der eigenen Arbeitskraft auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
  • persönliche Anerkennung
  • Selbstbestimmung
  • Wertschätzung
  • Wegfall der Stigmatisierung
  • Kennenlernen von neuen Menschen
  • Erweiterung des Horizonts


b)    Befürchtungen

  • Anforderungen zu stark
  • finanzielle Schlechterstellung (Sozialrecht)
  • Verlust vertrauter Ansprechpartner
  • werden andere Teilhabeleistungen eingeschränkt
  • Risiko 1. Arbeitsmarkt
  • Verdrängung (z. B. Hörgeschädigte)
  • negative Auswirkungen auf die Werkstatt
  • Rente
  • Druck
  • Überforderung
  • „weniger Schutz“
  • mangelnde Unterstützung
  • Ausgrenzung
  • soziale Isolierung/Fehlen der Peer Group
  • kann ich zurück??
  • Angst vor Neuem
  • keine Weiterentwicklung
  • Rahmenbedingungen
  • konstanter Ansprechpartner
  • Patenmodell im Betrieb
  • Vertrauensperson/IFD
  • unabhängige Beratung
  • unbürokratische Beantragung
  • Budgetbüro
  • engmaschige Begleitung
  • Aufklärung künftige Kollegen
  • Rolle IFD
  • Antragsverfahren barrierefrei und in einfacher Sprache
  • Praxisbeispiele als Ermunterung in die Werkstatt bringen
  • → „Ex-In-Modell“
  • Rückkehrrecht in die Werkstatt
  • Erhalt der Rentenansprüche
  • keine finanziellen Einbußen
  • Möglichkeit Probezeit/Praktikum auch vor der Werkstatt
  • Stufenmodell (z. B. 2 Tage Werkstatt/3 Tage Betrieb)
  • Auszahlung des Budgets → pauschale Zahlung an AG??
  • Transparenz über Motiv der einstellenden Unternehmen

Problematik: Was ist mit Höherqualifizierten/Akademikern?

Fazit:

  • Das Budget für Arbeit wird weit überwiegend als Chance gesehen, die dem Menschen mit Behinderungen neue Chancen zur Entwicklung, zur Teilhabe und Integration in die Gesellschaft eröffnet.
  • Gleichzeitig gibt es Befürchtungen: Verlust von Ansprüchen und vertrauten Ansprechpartnern, des vertrauten Umfeldes; Möglichkeit des Misslingens durch Druck und Überforderung.
  • Diesen Befürchtungen kann durch Schaffung adäquater Rahmenbedingungen begegnet werden; insbesondere vertraute und konstante Betreuung durch feste Ansprechpartner, unbürokratische Beantragung und Verwaltung, Begleitung auch der Kollegen im Betrieb.

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